Erweiterter Krisenstab Anfang März, Foto: Rozsenich

Ganz Österreich arbeitet an der Bewältigung der Corona-Krise. Im Bezirk ist seit Ende Februar in der Bezirkshauptmannschaft Oberpullendorf ein Krisenstab eingerichtet. Dem Koordinierungsstab gehören Beschäftigte der BH an. „Er ist die Drehscheibe zwischen dem Erkrankungsfall und den unmittelbaren Handlungen, die nötig sind“, erklärt Bezirkshauptmann Mag. Klaus Trummer, der den Krisenstab leitet. „Jeden Tag beurteilen wir gemeinsam die Lage, wie sich die Verdachtsfälle entwickeln oder welche kontaktierten Personen eines vom Virus Betroffenen ausfindig zu machen sind.“ In bestimmten Fällen würden auch Informationen an andere Behörden weitergereicht. „Oft arbeiten wir bis 21 Uhr“, berichtet der Bezirkshauptmann. Der Krisenstab sei rund um die Uhr erreichbar.

Einmal pro Woche, jeden Freitag Vormittag, tagt eine größere Runde, der erweiterte Krisenstab. Dafür werden auch Vertreter des Krankenhauses, der Rettungsorganisationen und der Polizei hinzugezogen.

Vorgesorgt wird wegen der Corona-Krise auch in der Bezirkshauptmannschaft selbst. „Unter den Beschäftigten wurden zwei Teams gebildet, die getrennt und unabhängig voneinander arbeiten. Somit ist das Funktionieren der Bezirkshauptmannschaft garantiert“, informiert Klaus Trummer. Und auch für die Kunden der BH wurden Maßnahmen getroffen und veröffentlicht: Der Parteienverkehr für persönliche Vorsprachen ist nur in dringenden Fällen möglich – nach telefonischer Voranmeldung. Erreichbar bleibt die Bezirkshauptmannschaft per Telefon und E-Mail.

Bezirkshauptmann Klaus Trummer

Foto: Tritremmel/bvz