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Endlich Sommer, Sonne, warme Temperaturen. Während die Kleidung in den kommenden Wochen immer leichter wird, werden bei vielen Menschen die Beine immer schwerer. Wir verraten, worauf es bei der „Venenpflege“ im Sommer ankommt und wie Sie schweren Beinen Linderung verschaffen können.

Venenbeschwerden sind weit verbreitet. Rund 70 Prozent der Erwachsenen im deutschsprachigen Raum leiden mehr oder weniger stark bzw. häufig daran. Das Risiko erhöht sich mit steigendem Lebensalter. Gerade jetzt im Sommer machen sich die Beschwerden bei längeren Reisen bemerkbar, aber auch Menschen, die beruflich und im Alltag viel und lange stehen, sind betroffen. 

Erste Symptome

Alter, genetische Veranlagung, Übergewicht oder Bewegungsmangel fördern eine Venenschwäche ebenso. Zunächst sind die Symptome „nur“ unangenehm. Meist beginnt es mit schweren Beinen, Besenreisern, Kribbeln in den Unterschenkeln oder nächtlichen Wadenkrämpfen. Ein Venenleiden ist allerdings eine fortschreitende Krankheit. Unternimmt man nichts, verschlimmern sich die Symptome.

Warum unsere Venen so wichtig sind

Die Venen transportieren das sauerstoffarme Blut zurück zum Herzen. Die Beinvenen müssen dabei besonders viel leisten, arbeiten sie doch gegen die Schwerkraft. Gerade im Sommer, wenn es heiß ist, erweitern sich die Gefäße, dann wird diese Pumparbeit zusätzlich erschwert. Für die Richtungssteuerung des Blutes sind die Venenklappen verantwortlich. Wenn sich diese nicht mehr richtig schließen, dann spricht man von einer Venenschwäche.

Vorbeugende Maßnahmen

Die beste Methode, um einer Venen­schwäche vorzubeugen, ist regelmäßige Beweg­ung. Experten empfehlen, mindestens 30 Minuten pro Tag flott gehen, joggen, radfahren oder auf den Heimtrainer steigen. Achten Sie darauf, nicht zu lange durchgehend zu sitzen, stehen Sie immer wieder auf und bewegen Sie Ihre Beine. Wer viel stehen muss, der sollte darauf achten, immer wieder die Position zu wechseln.

Kompressionsstrümpfe für die Muskelpumpe 

Wenn das alleine nicht aus­reicht, dann können Kom­press­ionsstrümpfe Abhilfe schaffen. Die Strümpfe können aber nur unterstützend wirken. Neben ausreichend Bewegung sollte man darauf achten, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, die Beine beim Sitzen nicht übereinanderzuschlagen und wenn möglich zwischendurch immer wieder die Beine hochzulagern. Das entlastet und stimuliert den Rückfluss des Blutes.

Helfer aus der Natur

In der Praxis haben sich einige Mittel gegen schwere Beine bewährt. Vor allem Produkte, die Rotes Weinlaub enthalten, können Abhilfe schaffen.Verantwortlich dafür sind Flavonoide, die die Durchblutung verbessern und Ödemen vorbeugen. Rosskastanienextrakt oder Heparin können ebenfalls die Mittel der Wahl sein. Auch homöopathische Mittel lindern Erkrankungen der Venen sowie die damit verbundenen Beschwerden wie Krampfadern, Schwellungen oder Durchblutungsstörungen. Wichtig ist, schon bei ersten Anzeichen gegenzusteuern, da die volle Wirkung erst nach einiger Zeit kontinuierlicher Einnahme einsetzt. 

Ihr Apotheker berät Sie gerne, wie Sie schweren Beinen Abhilfe schaffen!

Apotheke Oberpullendorf
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