Foto: CANDICE CANDICE auf Pixabay 

Cobalamin, auch Vitamin B12 genannt, ist für die Reparatur und das Wachstum aller Zellen verantwortlich und daher essentiell für unsere Gesundheit. Aber dabei ist es nicht ganz einfach, sich ausreichend mit dem Vitamin zu versorgen. Hier erfahren Sie, was Sie beachten müssen und wie Sie einen B12-Mangel vermeiden.

Der menschliche Körper kann Vitamin B12 nicht selbst erzeugen. Da alle B-Vitamine wasserlöslich sind, können sie auch nicht gespeichert werden, sondern müssen immer wieder „aufgefüllt“ werden. Das ist durch unsere moderne Ernährung aber nicht so einfach: Die B-Vitamine sitzen vor allem in den Keimlingen und Schalen von Getreide, Reis und auch in der Zuckermelasse, die beim Verfeinern der Lebensmittel entfernt werden. Polierter Reis, weißes Mehl und weißer Zucker enthalten kaum Nährstoffe mehr und somit auch keine B-Vitamine. 

Ausgewogene Ernährung

Durch tierische Nahrungsmittel wie Fisch, Fleisch, Geflügel, Eier und Milchprodukte kann man das Vitamin aufnehmen. Pflanzliche Nahrungsmittel hingegen enthalten keine nennenswerten Mengen B12, es sei denn, sie wurden künstlich damit angereichert. Gute Quellen für B-Vitamine sind Hering, Joghurt und Topfen sowie Naturreis. Die größten Vitamin-B-Räuber sind Zucker, Alkohol und übermäßiger Kaffee- oder Teegenuss. Auch bei einigen Medikamenten wie der Pille oder Antibiotika ist der Vitamin-B-Bedarf wesentlich höher.

Dynamisches Team

Der Vitamin-B-Komplex besteht aus mehreren Komponenten, die in der Natur nie isoliert, sondern immer als ganzer Komplex vorkommen. Neben Vitamin B12 sind das unter anderem die Vitamine B1 (für mehr Lebensfreude) und B2 (Motor unseres Lebens), Vitamin B5 (macht fit und schlank) oder Vitamin B6 (das Nervenvitamin) und einige mehr. Sie stammen meist aus denselben Nahrungsquellen und arbeiten sehr eng zusammen. Daher ergibt es wenig Sinn, dem Körper nur ein einzelnes B-Vitamin zuzuführen – denn nur als Komplex sind sie wirksam. Dann allerdings wirken sie wie eine Gesundheitsrevolution. Am meis­ten profitieren davon Nerven, Muskeln, Verdauungsapparat, Haut, Haare und Augen.

Ein Mangel macht sich bemerkbar

Es ist nicht so einfach, sich ausreichend mit den B-Vitaminen zu versorgen. Die Konsequenzen sind aber weitreichend. Zu den ersten Mangelsymptomen zählen Appetitlosigkeit, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit und Schwäche. Bei länger andauerndem Mangel kommt es schließlich zu Nervenentzündungen, unregelmäßiger Herztätigeit oder Muskelschmerzen und -krämpfen. Ein Vitamin-B-Mangel gilt auch als einer der Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall.

Rechtzeitig gegensteuern 

Wer zu einer der „Risikogruppen“ eines Vitamin-B-Mangels gehört – etwa ältere Menschen (rund die Hälfte aller Menschen über 65 Jahren sind betroffen),  Vegetarier oder jene Menschen die über einen längeren Zeitraum bestimmte Medikamente zu sich nehmen –, der sollte also rechtzeitig und dauerhaft gegensteuern. 

Wer durch die Ernährung nicht ausreichend B-Vitamine aufnimmt, der kann unter anderem mit hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln Abhilfe leisten. 

Gerne beraten wir Sie ausführlich zum Thema Vitamin-B-Komplex und welche Möglichkeiten der ausreichenden Versorgung es gibt.

Apotheke Oberpullendorf
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