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Apotheke Oberpullendorf – Die Wechseljahre, auch Klimakterium genannt, sind für viele Frauen eine Zeit des Umbruchs. Während die Hormone scheinbar verrückt spielen, treten bei den meisten auch körperliche Symptome auf, die oft auch unangenehm sein können. Hier erfahren Sie, was es mit den Wechseljahren auf sich hat und wie man Beschwerden mildern kann.

Ein Großteil der Frauen, die in die Wechseljahre kommen, sind von Beschwerden in unterschiedlichem Ausmaß betroffen. Lediglich ein Drittel hat keine Symptome. Das Klimakterium gliedert sich dabei in drei Phasen: Die Prämenopause tritt zwischen 40 und 45 Jahren auf, danach folgt die Menopause zwischen 45 und 55 und schließlich die Postmenopause ab 55 Jahren.

Wie bei den meisten anderen gesundheitlichen Themen gilt auch hier: Wer auf sich achtet, leistet gute Vorarbeit. Dazu gehört eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung. Viel Obst, Gemüse und Salat sowie eine ausreichende Zufuhr an den bewährten Mikronährstoffen  sind ebenso wichtig wie regelmäßige körperliche Betätigungen an der frischen Luft.

Hitzewallungen und Schlaflosigkeit

Eines der häufigsten Symptome der Wechseljahre sind Hitzewallungen, eine Reaktion des Körpers auf den Östrogenmangel und eine gestörte Thermoregulation. Nächtliche Schweißausbrüche sind auch mit ein Grund, warum viele Frauen unter Schlaflosigkeit leiden, wenn sie in die Wechseljahre kommen. Diese muss aber nicht zwingend mit der Menopause in Verbindung stehen. Ältere Menschen brauchen allgemein weniger Schlaf als etwa 20-Jährige.

Stimmungsschwankungen und die Libido

Trübe Stimmung, Reizbarkeit und schlechte Laune sind oft das Ergebnis von Stress. Wenn man dann noch mit den Symptomen des Klimakteriums zu kämpfen hat, ist es naheliegend, dass die Stimmung schnell einmal kippt. Und auch ein weiterer Bereich der körperlichen Symptome trifft viele Frauen: Scheidentrockenheit und ein Verlust der Libido. Eine Auswirkung des verminderten weiblichen Hormonspiegels – Haut und Schleimhäute neigen vermehrt zu Trockenheit.

Helfer aus der Natur

Je nachdem, wie stark die Wechselbeschwerden sind, heute gibt es schon zahlreiche Helfer, welche die Symptome lindern können. Dabei muss es nicht immer gleich die Hormonersatztherapie (HRT) sein. Vielfach kann auch ein alternativer Wirkstoff das Mittel der Wahl sein. Aufgrund veränderter Stoffwechselvorgänge ist es gerade dann sinnvoll, auf Pflanzeninhaltsstoffe sowie Vitamin­präparate zu setzen, die einem Mangel vorbeugen oder ihn ausgleichen können.

Rotklee und Traubensilberkerze 

Als Alternative zur HRT kommen vermehrt pflanzliche Wirkstoffe zum Einsatz. Präparate mit Extrakten der Traubensilberkerze sind sehr gut untersucht und eignen sich hervorragend zur Behandlung der wichtigsten Symptome.Vor allem Hitzewallungen und Schweißausbrüche werden deutlich gemildert. Auch einige Nahrungsergänzungsmittel eignen sich zur Linderung der Beschwerden, allen voran Extrakte aus Soja oder Rotklee. Diese sogenannten Phytoöstrogene haben auch sichtbare Auswirkungen auf Hautalterung und unterstützen die Knochengesundheit.

Eine ausführliche Beratung zum Thema Wechseljahre und wie man den Symptomen entgegenwirkt, erhalten Sie in Ihrer Apotheke.

Apotheke zum Mohren

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