|
Helmut Gillinger - Werbung
|
|
Montag, 28. September 2009 |
Die kürzlich erfolgte Eröffnung eines der modernsten Ziegelwerke in Europa in Petrovany in der Ostslowakei gilt bei Leier-International als weiterer Paukenschlag einer weitsichtigen Expansionspolitik des Familienunternehmens in Richtung Osten. Der paneuropäische Mischkonzern zeigt vor, wie man mit Herz und Hirn den Markt für sich gewinnt.
Die gesamte Familie Leier war zur Eröffnung angetreten.
Die mit über 30 Standorten in mehreren Branchen international tätige Unternehmensgruppe Leier eröffnete am 11. September in Petrovany bei Presˇov in der Ostslowakei eines der größten und modernsten Ziegelwerke Europas. Während in Europa auch große Player die Kapazitäten zurücknehmen und
Werke schließen, investiert das österreichische Familienunter-nehmen allein in den neuen Standort Petrovany 30 Mio. Euro. KR Michael Leier: „Wenn wir soviel Geld investieren, dann bleiben wir auch hier, derzeit arbeiten etwa 100 Mitarbeiter im neuen Werk.“ Mit der Leitung der Betriebsstätte wurden zwei einheimische Direktorinnen bestellt. S. Figurova und M. Slavikova sind internationale Managerinnen. Das Werk läuft seit 2008 im Probebetrieb und wird schrittweise zur Volllast geführt. Für 2010 ist in der Slowakei ein Umsatz von 15 Mio. Euro mit 110 Mitarbeitern geplant. Immerhin laufen in Petrovany täglich etwa 1.000 Paletten Ziegeln von den Bändern, die auch verkauft werden müssen. Mit dem neuen Standort kann Leier jährlich Ziegel für 6.500 bis 7.000 Einfamilienhäuser produzieren, was einer Fertigungskapazität von 160 Millionen Ziegeleinheiten entspricht. Die Leier-Aktivitäten in der Slowakei werden schon seit 5 Jahren durch ein Vertriebsbüro in Bratislava verstärkt. Von hier aus wird das komplette Baustoff-Sortiment, welches bei Leier als „Core-Business“ gilt, am Markt platziert. Im Vertrieb ist Leier übrigens heute in der Ukraine, Bulgarien, Slowenien, Skandinavien sowie in der russischen Enklave Kaliningrad aktiv. In der Ostslowakei gibt es zwar Nachholbedarf, der nationale Markt ist aber zu klein. So werden schon heute etwa 50 Prozent nach Polen, Ungarn und die Ukraine exportiert. Besonders in der Ukraine ist der Nachholbedarf an Wohngebäuden sehr groß.
Neue Technologien, beste Rohstoffe
Entdeckt hat Michael Leier Petrovany auf dem Weg zu seinen Standorten in Polen. Ein heruntergekommenes Werk mit windschiefem Gemäuer. Der Ziegelrohstoff – in unmittelbarer Nähe kostengünstig abzubauen – stellte sich als besonders hochwertig heraus. KR Leier heute: „Die Entscheidung haben wir mit Kopf und Bauch getroffen.“ Mit dem Neubau wurde auch ein neues Trocknungssys-tem errichtet, welches nur ein Viertel des bisherigen Zeitaufwandes erfordert. Schon heute rollen täglich etwa 100 LKWs voll beladen aus dem Werk. An die Politik des Landes richtete Leier daher auch die Bitte, die Zufahrtswege möglichst rasch anzupassen. Derzeit werden in Petrovany ausschließlich hochwertige, wärmedämmende Ziegel unter der Marke „Leiertherm“ für den Bau energietechnisch optimal ausgelegter Wohnungen und Häuser erzeugt. Bei Bedarf ist eine Ausweitung in den Betonbau möglich.
Ein großes Eröffnungsfest
Dazu war die gesamte Familie Leier aus dem Mittelburgenland angereist. Erna und Michael Leier, die Schwiegersöhne Anton Putz und Fritz Ebner mit ihren Frauen, den Leier-Töchtern Michaela und Kornelia. Mit dabei Pater Inocent, der Pfarrer von Neckenmarkt. Er stammt aus der Ostslowakei und war berufen, das neue Ziegelwerk in seiner Heimat einzuweihen. Das Wetter meinte es gut und so konnte eine Folkloregruppe im Freien tanzen und die Festgäste erfreuen, übrigens auch Michael Leier, der fleißig mittanzte.
Wie wichtig diese Investition dem slowakischen Staat ist, beweist die Anwesenheit des Staatssekretärs aus dem Wirtschaftsministerium, Dr. Peter Ziga, und des Landeshauptmannes, Dr. Peter Chudik. Wein aus dem Mittelburgenland und Bier aus der slowakischen Heimat erfreuten die Festgäste. Ein übervolles slowakisches Spezialitäten-Buffet sorgte für das leibliche Wohl. Umringt von „Leiertherm“- Ziegelpaletten konnten sich die Festgäste mittels Betriebsführung durch das Werk von den Investitionen und der Leistungsfähigkeit des Werkes überzeugen. „Golden Girls“ mit perfektem Geigenspiel lieferten zum Abschluss ein Kulturprogramm der Sonderklasse. Ein Töpfer modellierte „Leier-Krüge“. Ein neuer Geschäftszweig?
Für die Zukunft liegen jede Menge neuer Pläne bereit, die Michael Leier mit seiner Familie verwirklichen will. Wir werden sehr bald wieder von ihm hören. „Glück auf“.
Leier Zentrale Österreich
7312 Horitschon
Günser Straße 36
Tel: 02610/42375-0
Fax: 02610/42375-32
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
www.leier.eu
|