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Gemeinde Lockenhaus/Hochstraß: |
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Bauplätze nun doch nicht erwünscht? |
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Helmut Gillinger
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Dienstag, 1. September 2009 |
Die Interessenskollisionen im Bezug auf 29 Hausplätze im Ortsteil Hochstraß werden immer drückender. Diese „unendliche Geschichte“ – Burgenland Mitte berichtete bereits im März 2009 - ist nunmehr um eine Facette reicher. Die ÖVP möchte sich ihre gegebene Zustimmung nun wieder überlegen und blockiert derzeit.
LAbg. Bgm. Werner Brenner
arkt“ titelten wir die großzügige Bauplatzbereitstellung der Gemeinde Lockenhaus im Ortsteil Hochstraß unter Bürgermeister und Landtagsabgeordneten Werner Brenner, SPÖ. Mitgetragen von der ÖVP unter Vizebürgermeister Ing. Klaus Schranz. Erst als Ende 2008 Baumaschinen auffuhren, wurden die Anrainer hellhörig. So stellte sich heraus, dass die Vorbereitungen durch die Gemeinde nicht sehr effizient waren, womit sich eine Bürgerinitiative der Anrainer gründete. Davon ließ sich die Orts-ÖVP offenbar inspirieren, die Front der Zustimmung bröckelte, vier Mandatare der ÖVP waren plötzlich dagegen.
Bürgermeister macht Druck
Inzwischen hat auch Bgm. Brenner seine Hausaufgaben gemacht und von Seiten des Landes notwendige Zustimmungen eingeholt. Laut Bürgermeister sind nämlich bereits drei Bauplatz-Bewerber fix, die Leute wollen zum Bauen anfangen. Nach dem „Totalrückzieher“ der ÖVP-Fraktion wurden bei der Gemeinderatssitzung Anfang August nach hitziger Debatte und Sitzungsunterbrechung diesbezügliche Beschlüsse von der SPÖ allein getroffen. Beschlossen wurden die Übernahme notwendiger Flächen ins öffentliche Gut, die Umwidmung des ersten Bauabschnittes in Bauland und der Verkauf der ersten Bauplätze an die Bewerber. Brenner: „Unsere Gemeinde will wachsen, wir wollen den Menschen die Möglichkeit zum Eigenheim bieten.“
ÖVP: Investitionspolitik der Gemeinde hinterfragen.
Vizebgm. Schranz sieht vor allem die mit dem Projekt verbundenen Kosten von 660.000 Euro auf die Gemeindekasse zukommen. Außerdem sind aus Sicht der ÖVP die Kosten für Kanal und Strombereitstellung nicht geklärt. Schranz: „Ich möchte kein Fass ohne Boden, auch im Interesse der Käufer.“
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