Landesrat Dr. Peter Rezar:
10 Jahre für das Burgenland
Helmut Gillinger   
Dienstag, 30. Juni 2009
Gleich zu Beginn startete der frischgebackene Landesrat eine  einzigartige Regierungskarriere. Er wurde Österreichs einziger männlicher Frauenlandesrat in der Nachfolge nach Christa Prets. Trotzdem oder gerade deshalb kann er auf erfolgreiche 10 Jahre im Dienste der Burgenländer zurückblicken.

Mit den Bereichen Frauen, Familie und Sport startete Rezar seine Funktion als Landesrat. Schon nach kurzer Zeit übernahm er die Ressorts Gesundheit, Soziales und Krankenanstalten. Rezar: „Ziel der burgenländischen Gesundheitspolitik ist es, die Gesundheit der Bürger zu fördern und zu erhalten“. Die Optimierung der Lebensqualität bis ins hohe Alter  nennt Rezar als vorrangig. Was auch die Ausgaben für die Sozialpolitik widerspiegeln. Waren dafür 1999 noch 55,7 Mio. Euro budgetiert, sind es heute stolze 113 Mio. Euro.  In LR Rezars Regierungszeit  fielen auch die Generalsanierungen der Krankenhäuser der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt und  des Krankenhauses Oberwart.  Das Krankenhaus Oberpullendorf erfuhr unter LR. Rezar fast jährlich signifikante Ausbau-, Umbau und Erneuerungsschritte – auch im technologisch-medizinischen Bereich.  Hier erfuhr die Dickdarmkrebsvorsorge und die In vitro Fertilisation  die besondere Förderung des Landesrates. Rezar konnte „seine Burgenländer“ auch zur Vorsorge und Gesundheitsprävention motivieren. So sind die Burgenländer im Bundesvergleich an der Spitze der Vorsorgeuntersuchungen. Die statistische Lebenserwartung der Burgenländer ist daher auch mit 76 Jahren für Männer und 82,2 Jahren für Frauen  relativ hoch. LR Dr. Peter Rezar  wird sich 2010 mit den neuen Landtagswahlen wieder der Politik in seinem Bundesland zur Verfügung stellen. Mit dann 54 Jahren befindet er sich ja im besten Politiker-Alter.