Weingut Hans Igler - Falstaff Sieger 2007
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Donnerstag, 24. Januar 2008
Weingut Hans Igler - Falstaff Sieger 2007 hans-igler.jpgSieg für die ganze Familie - v.l.Clemens, Waltraud und Wolfgang Reisner-Igler; vorne sitzend: Maria Igler: „Freue mich, dass das Weingut im Sinne meines Mannes Hans weitergeführt wird.“

Den bedeutenden Gesamtsieg bei der 28. Falstaff – Rotweinprämierung konnte heuer das Weingut Hans Igler aus Deutschkreutz mit der Cuvée „Ab Erico 2005“ (lat., „Vom Igel“) heimholen. Die elegante Cuvée aus Merlot, Zweigelt und Blaufränkisch ist der Top Wein des Hauses und erhielt von den Falstaff – Testern 94 von 100 Punkten.
„Ein besonderes Markenzeichen der Igler-Premiumweine ist das Phänomen, dass sie mit den Jahren enorm zulegen. Erst kürzlich konnten wir uns überzeugen, wie herrlich grazil sich etwa der „Biiri 2002“ derzeit präsentiert. Mithin ist es überaus lohnend, Igler-Weinen eine längerfristige Flaschenreife zu gönnen. Bemerkenswert ist auch der Umstand, dass von diesem Weingut selbst von sogenannten „schwierigen Jahren“ hervorragende Qualitäten mit guten Lagerpotential kommen. Davon zeugt die Cuvée Vulcano 2001 und 2005“, vermerkt Wein–Kolumnist Johann Werfring. Aber auch mit einfacheren Qualitäten und internationalen Sorten wie Cabernet Sauvignon und Pinot Noir punktet Igler.

8 mal Falstaff-Sieger

Bereits zum achten Mal ging der Sieg an das Haus Igler. Aber zum ersten Mal unter der Leitung von Waltraud Reisner-Igler, die nach dem Tod ihres Vaters Hans Igler im Jahr 1994, das Weingut mit Gatten Wolfgang und Sohn Clemens bewirtschaftet. Clemens ist nach seiner Ausbildung und einem Praktikum in Australien bereits als Kellermeister im Weingut tätig und zeigt sein Potential mit seinem ersten Wein „C1“, einem reinsortigen, im Barrique ausgebauten Blaufränkisch. Das Weingut umfasst heute 30 ha Rebflächen in den bes-ten Lagen um Deutschkreutz.

Weinerlebnis im Schafflerhof

Im ehemaligen Wirtschaftsgebäude des Schlosses Deutschkreutz, im sogenannten Schafflerhof, entsteht gerade ein neuer Barriquekeller und ein Verkostungsraum für 50 Personen. Durch die behutsame Einbeziehung und Adaptierung vorhandener bau-
licher Substanzen, und die Kombination mit modernen Designelementen wird hier ein ansprechendes architektoni-sches Gesamtkonzept verwirk-licht. Die Bauarbeiten sollen bis zum Weinfestival im Juli 2008 abgeschlossen werden.