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Die Suche nach einem Kompromiss beginnt von Neuem |
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Runder Tisch zur S31-Variante Süd |
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Edith Wieser-Mayrhofer
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Freitag, 26. Februar 2010 |
Gefahr laufen, keine Verlängerung der S31 ab B61 bis zur ungarischen Grenze zu bekommen - das ist das Damoklesschwert, das nicht nur Bürgermeister Rudi Draskovits über seiner Gemeinde hängen sieht.
Der Oberloisdorfer Ortsvorsteher Anton Supper (links) präsentiert einen Trassenverlauf, der im Arbeitskreis der Großgemeinde Mannersdorf einstimmig erarbeitet wurde.
Wie bei jeder öffentlichen Diskussionsrunde zum Thema S31 war auch dieses Mal der Saal im Gasthof Hofer in Mannersdorf gesteckt voll mit Menschen, die diese Skepsis teilen.
Landesrat Bieler, Baudirektor Johann Godowitsch und Experten der Asfinag luden zu einem weiteren „Runden Tisch“, zum sogenannten Offenen Planungsprozess mit der Bevölkerung für einen neuen Korridor westlich von Mannersdorf und in der Mitte zwischen Oberloisdorf und Mannersdorf Richtung Rattersdorf.
Der Ausbau der S31 vom Kreisverkehr bei Oberpullendorf bis zur B61 ist laut DI Walcher/Asfinag fix: „Wir reichen heuer die UVP ein. Die Grundsatzgutachten sind durchgeführt, jetzt gilt es mit den Gemeinden zu diskutieren und dann mit den Grundstückseigentümer in Verbindung zu treten und dann die Grundstücksablösen vorzubereiten.“
Wobei ein Beginn der Aufbauarbeiten für heuer - eine UVP-Prüfung dauert mindestens ein Jahr - nicht mehr möglich wird.
Neuer Korridor, neue Trasse
Eine Trasse 1a - in Anlehnung an die ursprünglich zur Diskussion gestandene Trassenführungsvariante 1 soll auf Diskussionsbasis gefunden werden, nachdem Variante 3 mit dem Grenzübertrittspunkt bei Olmod aus Gründen einer von den Ungarn verursachten, nicht absehbaren Realisierung entfallen ist.
Gemeinsam planen, in 2 Abschnitten ausführen
Nach 2-stündiger Diskurs steht fest: die Asfinag soll den Trassenführungsvorschlag der Großgemeinde Mannersdorf und die Interessen von Oberloisdorf auf einen Nenner bringen.
Es wird sich dann zeigen, ob die Forderung eines Diskutanten „Eigentlich ist es uns egal, wo die Trasse geht, Hauptsache sie entlastet unsere Gemeinden“ sich den unterschiedlichen Interessen unterordnen kann.
Landesrat Bieler: „Es gibt die klare Zusage für den Weiterbau bis zur Grenze zur Entlastung der Gemeinden, die an dieser Straße liegen. Bereits im UPV -Verfahren für Teil 1 müssen die Planungen für den Weiterbau festgelegt werden.“
Für die ÖVP Mittelburgenland, deren Vertreter sich bei der öffentlichen Diskussionsrunde zurückhielten, war diese Veranstaltung nichts als eine unerhörte Weiterführung der Ankündigungspolitik der Niessl-SPÖ in Vorwahlzeiten. LAbg. Heißenberger: „Die Bevölkerung des Mittelburgenlandes muss sich gepflanzt fühlen.“
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