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In der Montessori-Privatschule in Kaisersdorf haben junge Forscher ein Windpark-Experiment verwirklicht |
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Forschungsprojekt im Storchennest |
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Edith Wieser-Mayrhofer
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Donnerstag, 19. November 2009 |
Wir befinden uns auf der Storchennest-Forschungsprojektfläche am östlichen Ortsrand von Kaisersdorf. Kräftiger Wind treibt vier der Forschungsobjekte erfolgreich an, eines steht still, an den Ursachen wird weitergeforscht...
Begonnen hat alles mit einem Internet-Link zur bundesminis-terlichen Initiative „generation innovation“, die solche Projekte mit einem ForschungsScheck unterstüzt. Eine kluge Ergänzung zum naturwissenschaftlichen Forschungstrieb der Jugendlichen im Kaisersdorfer Montessori-Storchennest und seiner Philosophie. Wer das Storchennest kennt, weiß dass mit möglichst wenig Vorgaben, Freiwilligkeit im Vordergrund steht und Teamarbeit. Die Älteren lernen von den Jüngeren, und umgekehrt und so hat sich eine Kerngruppe mit dem Thema Wind und Windtechnologien beschäftigt. Ergebnis ist ein Windpark mit 5 Windrädern unterschiedlicher Bauart.
Keine Vorgaben, keine Einschränkungen - Forschen ohne Grenzen
„Wir haben versucht, Ideen zu sammeln, eine Exkursion zum Lichtenegger Windrad gemacht, haben Pläne gezeichnet, die Arbeiten aufgeteilt . Es gab null Vorgabe, null Einschränkungen. Die Anlagen, die sich bis jetzt noch nicht drehen, werden weiter beobachtet und verbessert. Oder, sollte sich dann auch noch nichts tun, als Kunstwerk verkauft“, beschreibt Projektleiter Joe Reumann schmunzelnd die letzte Konsequenz für einen Prototyp, der sich den heftigen Winden standhaft zu widersetzen scheint.
Voller Einsatz, auch in den Ferien
Eine wechselnde Kerngruppe von fünf 12-14jährigen Jugendlichen waren auch während der Sommerferien oder am Nachmittag freiwillig dort. Sie haben sich auch an unbekannte Erfindungen gewagt, die Einzelteile in der Storchennest-Werkstatt vorgefertigt und für das Freilandexpermiment zuammengesetzt.
Wie gesagt, vier der Windräder – eines einer Pumpmühle amerikanischer Bauart nachempfunden, eines nach dem Rotorprinzip von Windmessern aufgebaute und zwei Modelle einer modernen Windkraftanlage entsprechend – funktionieren reibungslos, bei einem wird wohl noch nachjustiert werden müssen. Kein Problem, bei soviel Forscherdrang.
www.storchennest.biz
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