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Ihr Einsatz gilt der Erhaltung und Pflege des 2000 jährigen Kulturgutes im Bezirk Oberpullendorf - ein Verein feiert sein 20jähriges Bestandsjubiläum |
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20 Jahre Faszination Bernsteinstraße |
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Administrator
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Freitag, 30. Oktober 2009 |
Das war eindeutig der Höhepunkt eines aktiven Jubiläumsjahres. 20 Jahre ist der Verein zur Erhaltung der römischen Bernsteinstraße nun jung, in diesen 20 Jahren hat er sein Vereinsziel mehr als erfolgreich erfüllt, nämlich „die Pflege und Erhaltung der Römischen Bernsteinstraße im Bezirk“.
Sie alle und viele Gäste waren ins Vinatrium nach Deutschkreutz gekommen, um den Vereinsmitgliedern zum 20-Jahrjubiläum zu gratulieren!
Von links: Bgm. Erich Trummer in Vertretung des Landeshauptmannes, Geza Soproni/Verein Scarbantia Sopron, Dr. Karina Grömer/Naturhistorisches Museum, Dr. Stefan Groh/Österr. Archäologisches Institut, Gen.Dir. Dr. Sabine Haag, Kunsthistorisches Museum, Helga Rösel-Mautendorfer, Vereins-Obmann Mag. Hans Artner, Mag. Titlbach-Supper, Wirtschaftsministerium/Sekt. Tourismus, GF Lis Schiller, Verein Röm. Bernsteinstraße NÖ, Bgm. Manfred Kölly, Adolf Laue, Mag Oswald Gruber.
Beim Festabend im Vinatrium in Deutschkreutz gab es Gelegenheit, Rückschau auf bereits Erfolgtes und Vorschau auf Zukünfiges zu halten. Und natürlich all jenen zu danken, die die ungebrochene Leidenschaft des Vereins in den Gemeinden entlang dieser historischen Handelsroute im Bezirk Oberpullendorf teilen. Allen voran Josef Polatschek, der seine Freizeit dem Aufspüren archäologischer Fundstellen widmete, den Vorstandsmitgliedern, den Partnergemeinden, den örtlichen Tourismusverbänden und dem Regionalverband Blaufränkisch Mittelburgenland.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der hochkarätige Vortrag von Dr. Sabine Haag/ Generaldirektorin Kunsthistorisches Museum Wien zum Thema das fossile Harz „ Bernstein – das Gold des Meeres in fürstlichen Kunst - und Schatzkammern“ anhand einer Präsentation von Kunst - und Fundobjekten beleuchtet.
Kulturhistorischer Erlebnisraum Mittelburgenland
Vieles ist bereits geschehen, manches in konkreter Planung. So ist der Lehrpfad mit Schaupulten zu wichtigen Themen der römischen Geschichte im Großmutschner Urbarialwald am best erhaltensten Teil des alten Handels- und Verkehrsweges zwischen der Ostsee und der Adria ein gelungenes Beispiel einer Symbiose von Natur, Geschichte und Tourismus. Er steht seit 1931 unter Denkmalschutz.
Aus diesem Wanderweg wurde ein Radwanderweg B47 Römische Bernsteinstraße mit eigener Radwanderkarte, der die Gemeinden Lutzmannsburg und Frankenau, Großwarasdorf, Raiding, Horitschon, Neckenmarkt und Deutschkreutz verbindet. Er ist jedes Jahr Ziel von „Anradeln“ unter Einbeziehung wichtiger Themen zur römischen Geschichte. Kulturhistorische Fixpunkte wie der bereits erfolgte Aufbau eines Bronze-Kultgerätes beim Original-Fundort in Haschendorf plus Schautafeln und der Vorbereitung eines Informations- und Dokumentationszentrums in Form einer Raststation waren und sind wichtige Aufgaben des Vereines.
Das Ziel ist, zusammenhängende kulturhistorische Bildungs- und Erlebnisräume zu schaffen, speziell auch für die Jugend.
Sensationsfunde entlang der Bernsteinstraße
Gerade in den vergangenen Monaten haben die Funde dreier übereinderliegender römischer Militärlager inmitten reicher Rasen-Eisenerzvorkommen in Strebersdorf dem internationalen Bernsteinstraßenprojekt eine weitere Sensation hinzugefügt - quasi ein Jubiläumsgeschenk für den Verein zur Erhaltung der römischen Bernsteinstraße. Obmann Mag. Hans Artner: „Das ist nicht nur für das Burgenland sondern auch international von hoher wissenschaftlicher Bedeutung, was heißt, die römische Geschichte Österreichs wird umzuschreiben sein.“
Für die Zukunft stellt sich der Verein gemeinsam mit Bund, Land, der Region und den Gemeinden der Herausforderung, die Fundorte Interessierten zugänglich zu machen und ähnlich den Projekten in Carnuntum aufzubereiten und zu präsentieren.

Historische Modenschau im Vinatrium mit archäologisch und historisch rekonstruierten Kostümen und Accessoires ab dem 1. Jahrtausend vor Chr. bis zum 5. Jahrhundert nach Chr. Die Kleidungsstücke wurden im Rahmen eines Forschungsprojektes des Naturhistorischen Museums selbst gefertigt.
www.borg-op.asn-bgld.ac.at/VereinRoemischeBernsteinstrasse/
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