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Neuer Trassenvorschlag für Verlängerung S 31 ab Günser Straße bis zur Staatsgrenze |
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Verlängerung S 31 - Von Tempo 0 auf 100? |
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Administrator
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Donnerstag, 29. Oktober 2009 |
Neue Trasse - neue Diskussion! Die Geschichte der S31 geht in die „Verlängerung“.
Straßenbaureferent Landesrat Helmut Bieler: Neuer Trassenvorschlag - neue Diskussion.
Das Bekenntnis zur Anbindung und Lückenschluss hochrangiger Straßennetze zur Wirtschaftsbelebung kam sowohl von österreichischer wie auch von ungarischer Seite. Fest stand Bauabschnitt I von Oberpullendorf bis zur B 61 Günser Staße. Dieses 6 km lange Straßenstück soll mit Kosten von 20 Mio Euro 2010 begonnen und 2012 fertig gestellt und damit Oberpullendorf, Unterpullendorf, Steinberg-Dörfl und Oberloisdorf entlastet werden. Auf ungarischer Seite ist der Bau der Schnellstraße M 87 als Weiterführung zwischen Köszeg und Szombathely zwar vorgesehen, allerdings nicht vor 2014.
Soweit der Status quo bei Bauabschnitt I.
Für Bauabschnitt II (B 61 bis zur Staatsgrenze) herrschte Ungewissheit. Der Grund dafür: die Ablehnung der ungarischen Gemeinde Olmod, die zwar keine Parteienstellung, aber Einfluss auf die Verfahrensschritte mit daraus resultierenden nicht absehbaren zeitlichen Verzögerungen hat.
Entsprechend die Reaktion von Personenkomitee S 31 und von betroffenen Bürgermeistern entlang der derzeit und nach Bau von Bauabschnitt II vom ausufernden Durchzugsverkehr betroffenen Gemeinden Mannersdorf und Unterloisdorf. Sie fordern: ohne Einigung auf einen Grenzübertrittspunkt kann kein Baubeginn, auch nicht bei Bauabschnitt I, erfolgen.
Europaforum auf Lösungssuche
Das Bekenntnis zur bilateralen Übereinkunft, Anbindung und Lückenschluss von hochrangigen Straßennetzen zu forcieren, stand Mitte Oktober ebenfalls im Zentrum der I. grenzüberschreitenden Regionalkonferenz von Europaforum Burgenland und der Generalversammlung des Komitates Vas.
Unter Leitung von Europaforum Geschäftsführer MMag. Markus Prenner wurden Studenten, interessierte Bürger und Bürgermeister, Vertreter aus Diplomatie, Universitäten, Unternehmen ins Komitatshaus nach Steinamanger/Szombathely, Komitat Vas geladen, um neben wirtschaftspolitischen Themen Verkehrsexperten beider Länder zu Wort kommen zu lassen. Mit dem Resultat einer zweisprachigen Erklärung der Teilnehmer für die schnellstmögliche Anbindung an europäische Straßennetzwerke und Klärung der noch offenen Fragen.
Neue Trassenführung zur Diskussion
Jetzt ließ Straßenreferent LR Bieler mit einem neuerlichen Vorschlag aufhorchen. Nach Stellungnahme des ungarischen Staatssekretärs für Infrastruktur Lajos Csepi habe sich bestätigt, so Landesrat Bieler, dass die Ablehnung der Gemeinde Olmod aufrecht und eine neue Trassenführung, zwar in diesem Bereich, aber nur mit einem Grenzübertritt, getroffen werden solle (Anmkg. Variante 3 übertritt aufgrund der Geländegegebenheiten mehrmals die Staatsgrenze).
Somit war Variante 3 vom Tisch. Die Planungen werden nun auf das Gebiet westlich von Mannersdorf konzentriert unter Einbeziehung des Grenzübertrittes bei Köszeg/Rattersdorf. Diese Trassenvariante stand in leicht abgeänderter Form bereits schon einmal zur Diskussion, war dann aber hinter Variante 3 (östlich von Klostermarienberg) aus ökonomischen Gründen zurückgestanden. Aus ökologischer Sicht - so Baudirektor Hofrat DI Johann Godowitsch - stand sie auf Platz 2 der drei Varianten (siehe Grafik).
Hofrat Godowitsch: „Nun ergeht der Auftrag an die Asfinag, diese neue Variante nochmals detaillierter zu untersuchen und dann eine von der Bevölkerung akzeptierte Variante zu finden.“
Mit einer Anschlussstelle soll die B 61 und die Thermenregion Lutzmannsburg eingebunden werden.
Von ungarischer Seite würde an ein bestehendes Straßennetz angebunden werden.
Ab jetzt beginnt also ein neuer, offener Planungsprozess...
Von seiner Dauer wird abhängen, wie lange es für Mannersdorf und Unterloisdorf noch heißen wird, Bitte warten!
Quelle: © Asfinag
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