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Rosemarie Szirmay-Wenzelburger
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Dienstag, 1. September 2009 |
Kobersdorf, auf den Punkt gebracht: Joseph Haydns Musik, hinübergetragen über die Welt, in das Zeitalter globaler Vernetzung, das ist anlässlich der Schloss-Spiele Kobersdorf mit „Der Kopf des Joseph Haydn“, gelungen.
Die Lebendigkeit in der Doppelrolle als Schwiegervater Joseph Haydns und als Fürst Esterházy nach einem Werk des Autors Michael Korth, hat Intendant Wolfgang Böck exzellent gelebt. Damit hat er den genialen Joseph Haydn nicht nur erlebbar, sondern auch begreifbar gemacht.
Besonders in der Rolle des Kunst- und Musikenthusiasten, als Fürsten Esterházy, der von Überspanntheit und Exzentrizität zum Geistesquell und Despoten wird, wurden alle Erwartungen übertroffen.
Das Bühnenwerk „Der Kopf des Joseph Haydn“, ist keine anspruchslose Kunstplauderei sondern zeigt den Triumph des Musikgenies Haydn.
Ein durchdachtes Bühnenstück mit anekdotischem Beigeschmack, nah an der Wahrscheinlichkeit einer Epoche, die zu charakterisieren Wolfgang Böck und seinem Team gelungen ist.
Die musikalische und schauspielerische Vielfalt ergeben eine Ahnung vom Menschen Joseph Haydn.
An Bord bleibt die Sehnsucht auf den jährlichen Besuch der Veranstaltungen im Schloss Kobersdorf.
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