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Rückhaltebecken Langeck als weiterer wichtiger Teil im Hochwasser-Gesamtkonzept an der Landesgrenze NÖ/Burgenland bis zur Staatsgrenze im Bau |
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Hochwasserschutz Zöbernbach/Güns |
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Edith Wieser-Mayrhofer
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Dienstag, 1. September 2009 |
Mit Projekt-Gesamtkosten von Euro 790.000,- zu 90% gefördert von Bund und Land nimmt die Marktgemeinde Lockenhaus mit Übernahme der restlichen 10% den hundertjährigen Hochwasserschutz der Ortsteile Langeck, Lockenhaus und Hammerteich in Angriff.
Bgm. Werner Brenner und Dr. Christian Maier (Flussbau Burgenland) beim Durchlass des Rückhaltebeckens Lockenhaus West.
80 m³ Wasser können hier schadfrei passieren, bei größeren Wassermengen wird das Wiesenareal überflutet, der Rechen schützt vor Verklausung.
Dafür wird südwestlich von Langeck an 10 ha Überflutungsfläche entlang der Güns mit einem Speichervolumen von rund 430.000 m³ gebaut. Ein 11 m hoher, 60 m breiter und 230 m langer Damm wird die restlichen im Gefährdungsbereich eines 100-jährigen Hochwasserereignisses liegenden 36 Gebäude in Langeck schützen. Damit sollen die Bilder der Folgen der heftigen Regenfälle vom 24. Juni dieses Jahres, von denen auch Langeck zum Teil betroffen war - für immer der Vergangenheit angehören.
Das Projekt wird landschafts- und naturschutzschonend ausgeführt, das Schüttmaterial kommt vom nahezu fertiggestellten Rückhaltebecken Lockenhaus West. Dort wird - abgesehen von der Wirtschaftlichkeit der Maßnahme - gleichzeitig das Speichervolumen um bis zu 100.000 m³ erhöht.
Schutz für das Burgenland und Ungarn
Das Rückhaltebecken Langeck wird dann gemeinsam mit dem RHB Lockenhaus West, den geplanten Hochwasserbaumaßnahmen entlang des Zöbernbaches in Steinbach und Pilgersdorf und dem bestehenden Lockenhaus Ost (Burgsee) als Gesamtsystem HQ100-Schutz bieten, auch Ungarn wird davon profitieren.
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