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39460 Sekunden eiserner Wille |
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Edith Wieser-Mayrhofer
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Mittwoch, 29. Juli 2009 |
Roland Petschowitsch, LMB-Athlet (Leichtathletik-Mittelburgenland) aus Lackenbach hat diesen eisernen Willen, wie er beim heurigen Ironman beweisen konnte!
Anfang Juli mit Startnummer 1466 hat der gebürtige Horitschoner – er lebt seit seiner Heirat in Lackenbach, ist Vater zweier Töchter, arbeitet beim Bundesheer/Kommando Militärstreife – den Kärnten Ironman Austria in 10:57:40 (Siegerzeit 8:01:38) absolviert.
Faszination Triathlon
Roland Petschovitsch war fasziniert vom „les trois sports“, dem Triathlon, den er bis dahin in kleineren Bewerben mit kürzeren Distanzen absolvierte.
Dann nahm er den Kärnten Ironman ins Visier: 5 Jahre Vorbereitung, die letzten 8 Monate intensives Trainingsprogramm, gezielte Ernährung, gesunder Lebensstil und ein Trainingsgelände entweder direkt vor der Haustür in Lackenbach, beim Ritzinger Stausee und im Helenenschacht oder in den Hügeln der Buckligen Welt haben bewirkt, dass Roland Petschovitsch mit ca. 2400 Athleten in Klagenfurt an den Start ging und den Kärnten Ironman Klagenfurt in einer Zeit von 10h57 Minuten absolvierte.
Aus dem Leben eines Ironman - Telegrammstil
Samstag vor dem Bewerb: Einchecken und Formalitäten erledigen in der Ironman City, Wechselpunkte abklären und einprägen. Die Familie ist untergebracht in einer Pension im Nachbarort Moosburg. Noch ein bisschen schlafen. Dann - Sonntag, 7 Uhr Früh. Wetter relativ sonnig. Schwimmstart beim wunderschönen Strandbad - ein Horror. Schau`n, dass man gut wegkommt, aufpassen, Schlägen auszuweichen, Brille ja nicht verlieren. Die letzten 80 m im Klagenfurter Lendenkanal, wahnsinnig viele Zuseher., Dann der Ausstieg. Griff ins vorbereitete Sackerl mit den Radlerschuhen, Helm und Brille aufsetzen, Rad packen und ab! Aufpassen, viel Gedränge, nur nicht Windschatten fahren, Abstand halten - sonst gibt`s die gelbe Karte von den Motorisierten für Stopp oder Strafzeit . Die Strecke: Zweimal 90 Kilometer, gesamt 1.600 Höhenmeter.
Irgendwann kommt die Phase, automatisch nachzulassen. Ein Blick auf die Uhr: Ja, es ist zu schaffen! Aber es wird immer schwüler!
Entlang der Route viele Zuseher, als gäbe es ein Volksfest. Die spornen ungemein an.
Dann wieder das Sackerl, alles verstauen, Laufschuhe an. Die ersten 10 Kilometer schnelles Laufen, dann geht die Uhr kaputt - scheint nass geworden zu sein. Jetzt gehts nur mehr nach Gefühl, schauen auf die Uhr im Zielbereich, noch einmal die selbe Strecke.
ENDLICH, der Zieleinlauf! Medaille um den Hals und auf ins Labzelt zur Massage. Dann die Urkunde.
Schwarz auf Weiß: Teilgenommen und in stolzen 10:57:40 absolviert. Roland Petschovitsch, Ironman aus Lackenbach!
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