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Horrorzahlen für den Sicherheitsbereich im Burgenland: |
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Sicherheitsalarm im Mittelburgenland |
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Helmut Gillinger
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Mittwoch, 27. Mai 2009 |
Die aktuelle Kriminalstatistik für das Mittelburgenland ist erschreckend. Zu wenig Beamte und das Hochschnellen der Einbruchsdelikte verunsichern die Menschen. Nach 17 Monaten der Schengenraum-Erweiterung spiegeln die aktuellen Zahlen die Sorgen der Menschen wider.
Harte Zahlen präsentierte LAbg. Bgm. Erich Trummer in einer kürzlich abgehaltenen Sicherheits-Enquete für das Burgenland. Schon die Kriminalstatistik für ganz Österreich verheißt nichts Gutes. Danach gab es im ersten Quartal um 4,7 Prozent mehr Straftaten als 2008. Im Mittelburgenland gab es im ersten Quartal ein Plus von 25 Prozent. Die Aufklärungsquote im Burgenland nahm um 6,2 Prozent ab, im Mittelburgenland sogar um 12,8 Prozent. Einbruchsdelikte sind im Burgenland um 14,3 Prozent gestiegen, in den ersten zwei Monaten 2009 sogar um 53 Prozent. Dazu ist die Aufklärungsquote bei Einbrüchen im Burgenland von 32% auf magere 11 % gesunken.
Polizeidienststellen unterbesetzt
Im gesamten Burgenland fehlen 260 Beamte. Im Mittelburgenland gibt es 202 systemisierte Planstellen, nur 176 haben aber das Personal dazu. 26 Planstellen sind daher nicht besetzt. Alles in allem stehen den Polizeidienststellen im Mittelburgenland nur etwa 100 Polizeibeamte zur Verfügung, beklagt LAbg. Bgm. Erich Trummer. Besonders Kobersdorf und Deutschkreutz leiden durch Unterbesetzung, Innenministerin Maria Fekter verweist auf das festgeschriebene Regierungsprogramm und unterstellt LH Niessl „unrealistische Forderungen“. Indes fordert die burgenländische Landesregierung die Aufstockung des Exekutivkaders um die fehlenden 260 Beamten und die Nachbesetzung jener 130 Beamten, welche demnächst in Pension gehen. Außerdem soll mit Verteidigungsminister Darabos der geplante Abzug des Bundesheeres an den Landesgrenzen mit Jahresende 2009 nochmals verhandelt werden. Als positiven Nebeneffekt vermelden die Sicherheitsfirmen einen wahren Nachfrageboom nach Sicherheitstüren und Alarmanlagen. Das Land Burgenland fördert diese Investitionen, zum Beispiel für Alarmanlagen mit Euro 1.000.-.
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