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Blick zurück und vor ins Haydnjahr |
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Rosemarie Szirmay-Wenzelburger
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Mittwoch, 12. März 2008 |
Gräfin Stefanie Harrach, der Haydnpflege verbunden
Nicht nur ins Jubiläumsfestival 2009 führte eine Presseinformation am 20. Feber im Schloss Esterházy in Eisenstadt, sondern zeigte auch in Rückblick auf 20 Jahre Erfolgsgeschichte der Internationalen Haydntage.
Vom 4. bis 14. September werden die Orte, wo Haydn gewirkt hat, mit Musik erfüllt.
Joseph Haydn wurde am 31. März 1732 in Rohrau/Leitha als ältestes von zwölf Kindern geboren. Sein Vater, Mathias Haydn, war Wagnermeister und im betagten Alter Dorfrichter. Haydns Mutter Anna Maria diente als Köchin auf Schloss Rohrau, dem Sitz der Grafen Harrach.
Die Strömungen seiner Musik beschrieb er mit dem bekannten Zitat: „Ich war von der Welt abgesondert, niemand in meiner Nähe konnte mich an mir selbst irremachen und quälen, und so musste ich original werden.“
Überliefert ist auch, dass Haydn seine Kunst ständig überdachte. Nach vielen Werken begann er mit 40 Jahren wieder komplett mit der Kompositionstechnik, um sich in dieser Fertigkeit zu festigen und deren Geheimnisse besser zu verstehen.
Sein Zitat "Meine Sprache versteht man durch die ganze Welt" hat sich bis in die Gegenwart bestätigt. Joseph Haydn war sehr religiös, so sind folgende Worte von ihm überliefert: „Wenn ich an Gott denke, ist mein Herz so voll Freude, dass mir die Noten wie von der Spule laufen.“
Als Lehrer, Freund und Vorbild von Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven übte er einen unüberhörbaren Einfluss auf die Wiener Klassik aus. Joseph Haydn gilt als Erfinder des Streichquartetts.
20 Jahre Intendant
Unweigerlich verbunden ist der Erfolg mit Walter Reicher, dem Intendanten und Manager der Haydn Festspiele. Mit hervorragend durchdachtem Konzept blickt er in die Jubiläumsjahre.
2008 wird der Publikumsliebling Adam Fischer und die Österreichisch-Ungarische Haydn-Philharmonie „20 Jahre Internationale Haydntage“ eröffnen.
Schon strahlt das Licht des Genus Loci Joseph Haydn ins Jahr 2009. Weltstars wie Vesselina Kararova, die russische Geigerin Viktoria Mullova, der Cellovirtuose Pieter Wespelwey, die Sopranistin Patricia Petibon, der Meister der historischen Aufführungspraxis Jos van Immerseel u.v.m. werden die Ehre haben, Haydns Wirkungsstätten mit Musik, in der Sprache, die die ganze Welt versteht, erfüllen.
Adam Fischer und die Österreichisch-Ungarische Haydn Philharmonie, werden mit dem Oratorium „Il ritorno de Tobia“ die Festspiele eröffnen, sowie traditionell im Abschlusskonzert ihr Können unter Beweis stellen.
Joseph Haydn ist Identitätsfigur einer weltumspannenden Musik, der das Burgenland über die Jahrhunderte repräsentiert.
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